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Cadiz Lane in Mount Pleasant – Unser erstes Zuhause in Christchurch

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Cadiz Lane in Mount Pleasant – Unser erstes Zuhause in Christchurch

Die nächsten zwei Wochen wohnen wir in einem AirBnB am Mount Pleasent. Das fühlt sich zum ersten mal wie ein Zuhause an, weil wir eine schöne geräumige und gemütliche Wohnküche haben, jedes Kind sein eigenes Zimmer hat und der Ausblick vom Wohnzimmer auf den Pazifik einfach genial ist. Das Haus ist vorteilhaft geschnitten, so daß wir uns nicht gegenseitig auf den Füßen stehen und jeder von uns umgestört seiner Arbeit und seinen Vorlieben nachgehen kann.

Langsam kehrt etwas Alltag ein. Wir machen erste Hausbesichtigungen und erhalten umgehend eine Zusage, die wir aber dann jedoch nicht annehmen, weil das Haus nicht in der Schulzone der von uns favorisierten Schule liegt. Vroni hat die Schulverwaltung persönlich besucht und dort erfahren, daß die Schule so viel Zuspruch hat, daß sie eine lange Warteliste haben und aktuell keine Schüler aufnehmen, die nicht in deren Zone wohnen.

Die Eröffnung des Bankkontos läuft online zwar ohne Probleme, aber die Verifizierung der Adresse wird von der ANZ-Bank nicht anerkannt. Unser aktueller Vermieter ist zu Besuch in England und hat uns die Mietbestätigung freundlicherweise dort unterschrieben und eingescannt, die Bank besteht aber auf einem Papier mit Originalunterschrift. Wir müssen entweder warten oder einen Versuch bei einer anderen Bank starten. Vroni geht also mit der Adressbestätigung unseres Vermieteres (auf dem Formular der ANZ) in eine Filiale der Bank of New Zealand und kommt strahlend zurück – die akzeptieren sogar den Scan auf dem Formular der ANZ-Bank. Also wird schnell noch online ein Konto bei der BNZ eröffnet, wofür bereits am nächsten Tag die Bestätigung und Aktivierung erfolgt.

Wir laden erste neue Bekannte und Freunde ein und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit Essen, Trinken und guten Gesprächen.

Weitere Highlights dieser Woche: Wir haben einen eigenen STAUBSAUGER 🙂 und am nächsten Tag kommt dann Vicy´s rotes Auto samt Christbaum, welches sie in Irland auf die Reise geschickt hat, unbeschädigt bei uns an.

Wir erkunden täglich die Umgebung und finden uns immer besser zurecht. Am Samstag besuchen wir den Markt in Lyttelton und machen anschließend eine Wanderung zur Bergstation der Christchurch Gondola, von der aus man einen fantastischen Rundblick über die Gegend hat.


Karte mit Schiffsposition in Fenster öffnen

Wir haben uns vorgenommen, zur Ankunft unseres Containers in den Hafen von Lyttelton zu fahren und das Schiff dort zu begrüßen. Deswegen schauen wir regelmäßig nach, wo er sich gerade befindet. Er kommt näher – ist aber gerade westlich von Afrika und noch ganz schön weit weg.

Der Anfang der folgenden Woche ist dann wieder von Erledigungen geprägt. Unser Auto erhält getönte Scheiben, unser Konto ist endlich eröffnet und es stehen weitere Hausbesichtigungen auf dem Programm. Zwischendrin finden wir trotzdem Zeit für eine wunderbare Wanderung zum Gipfel des Mount Pleasant, von dem aus man eine großartige Aussicht über Christchurch und die Banks Peninsula hat.

Die letzten vier Tage war es total verregnet und wir saßen beide über unseren Computern, arbeiten aufgelaufene eMails ab, machen Überweisungen und Termine für Hausbesichtigungen. Zwischenrein mache ich, wenn der Regen nachlässt, kleinere Ausfahrten mit dem Gravelbike. Daß ich dabei in den Nieselregen komme ist bei Temperaturen um die 17°C nicht weiter schlimm. Eine neue Herausforderung sind jedoch die extrem böigen und ständig die Richtung wechselnden Winde. Obwohl mir die Regel „Geschwindigkeit gibt Sicherheit“ bewußt ist, fahre ich vor allem auf den Abfahrten relativ langsam und werde vom Wind fast vom Rad geworfen. Ich werde wohl noch etwas Zeit brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe.